Das Gesellschaftshaus der Stuttgardia im Abendlicht

Seit 1869 in Tübingen

Stuttgardia

Eine liberale Verbindung von Studentinnen und Studenten
an der Universität Tübingen

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Wer wir sind

Wir sind rund 40 Mitglieder in Tübingen, etwa 15 davon wohnen auf dem Haus. Wir tragen kein Band und wir fechten nicht. Was uns verbindet, sind das Haus, das Semesterprogramm und die Menschen.

Gegründet wurde die Akademische Gesellschaft Stuttgardia 1869 in humanistischem und liberalem Geist. Bei uns wohnen und diskutieren Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Weltanschauung unter einem Dach. Wir bekennen uns zu den Menschenrechten, zum Grundgesetz und zum freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat.

Mitglieder

Juristen, Mediziner, Informatiker, Philologen. Bei uns sitzen Fächer an einem Tisch, die sich an der Uni nie begegnen würden. Genau das ist der Punkt.

Die Aktivitas der Stuttgardia vor dem Gesellschaftshaus

Die Aktivitas

Etwa 15 Aktive wohnen zusammen auf dem Haus, die meisten in den ersten Semestern. Es wird zusammen gekocht, Sport gemacht und natürlich viel gefeiert. Wer hier einzieht, lernt nicht nur Leute kennen, sondern findet Freunde fürs Leben.

18 bis 90 Jahre

Jung und Alt

Unser jüngstes Mitglied ist 18, unser ältestes 97. Wer studiert und im Bund aktiv ist, gehört zur Aktivitas. Wer das Studium hinter sich hat, bleibt Mitglied und wechselt in den Altenverein. Das Lebensbundprinzip heißt in der Praxis: Wer vor vierzig Jahren hier gewohnt hat, sitzt beim Stiftungsfest neben jemandem, der gerade das erste Semester hinter sich hat. Die Altmitglieder schauen nicht von außen zu. Sie kommen, sie erzählen, und sie halten das Haus mit am Laufen.

Zwei Generationen der Stuttgardia im Gespräch
Mitglieder der Stuttgardia in Abendgarderobe vor dem Haus

Aus aller Welt

Bundesschwestern und Bundesbrüder aus Brasilien, Schweden, Spanien, dem Iran, Frankreich, den USA, Italien, Belgien und Korea. Internationalität ist bei uns kein Programmpunkt, sondern Alltag.

Das Haus

Seit 1908 steht unser Gesellschaftshaus auf dem Österberg. Eine Jugendstilvilla mit Blick über das hügelige Tübingen.

Das Gesellschaftshaus mit Freitreppe, Erker und Balkonen

Die Villa

Erbaut 1908, umfasst das Haus Keller, Erdgeschoss und drei Stockwerke, sodass man sich in den ersten Tagen schon mal verlaufen kann.

Es gibt einen Partykeller, einen Getränkekeller, einen riesigen Garten und einen Balkon. Unser Stocherkahn liegt nur fünf Minuten entfernt am Hölderlinturm, direkt an der Neckarbrücke.

Der Kneipsaal

Gewölbedecke, Buntglasfenster, lange Tafeln. Hier finden unsere Kneipen statt, größere Partys und unsere Versammlungen.

Der Kneipsaal mit Gewölbedecke und Buntglasfenster
Der Schankraum mit Holztheke und Gläserregal

Der Schankraum

Gleich neben dem Kneipsaal: Theke, Gläserregal, Zapfhahn. Wer hinter der Theke steht, bekommt zwangsläufig jedes Gespräch des Abends mit.

Wenn die Kneipe offiziell zu Ende ist, geht es meistens genau hier weiter.

Der Jägersaal

Unter der Woche essen wir hier abends oft zusammen. Unser Hausmeister kocht, und wer lieber etwas Eigenes mitbringt, tut das.

Danach steht der Karambolagetisch bereit: grünes Tuch, drei Bälle, keine Taschen. Man munkelt, es sei der älteste Karambolagetisch in ganz Süddeutschland.

Der Karambolagetisch im Jägersaal
Der Clubraum mit Ledersofas vor der Fensterfront ins Tal

Der Clubraum

Ledersessel, Fenster zum Garten. Der Raum, in dem aus einer Frage nach dem Abendessen eine Feier bis zwei Uhr nachts wird.

Der Balkon

Vom Balkon geht der Blick über die Dächer und hinunter ins Neckartal. Im Sommer der beliebteste Platz im Haus, morgens für den Kaffee und abends für das After-Uni-Bier.

Blick vom Balkon über die Dächer hinunter ins Neckartal

Was gibt es noch zu entdecken

Gasgrill und gemauerter Grillkamin auf der Terrasse

Grillen im Garten

Sobald es warm genug ist, wird bei uns im Garten gegrillt, mit Blick über das Neckartal.

Am Flügel im Jägersaal

Der Flügel

Der Konzertflügel im Jägersaal steht nicht zur Dekoration da. Wer spielen kann, spielt, und irgendwann singt der halbe Saal mit.

Der Getränkekeller mit gestapelten Kästen

Der Getränkekeller

Cola, Wasser, ACE, Iso Sport und eine Million Bier – alles, um den Durst zu stillen. Für Hausbewohner jederzeit offen.

Stellplätze auf dem Grundstück, beschattet von alten Bäumen

Parkplätze

Stellplätze direkt auf dem Grundstück, in Tübingen alles andere als selbstverständlich. Wer ein Auto mitbringt, muss abends keine Runden durchs Viertel drehen.

Zimmer frei

Wir vermieten an Studentinnen und Studenten der Universität Tübingen. Wohnen heißt hier: ein eigenes Zimmer, das ganze Haus dazu und nie das Gefühl, allein nach Hause zu kommen.

Was ein Zimmer kostet

Die Zimmer sind zwischen 15 und 25 Quadratmeter groß und kosten 230 bis 300 Euro inklusive Nebenkosten. Kneipsaal, Jägersaal, Clubraum, Garten und Waschmaschinen kommen ohne Aufpreis dazu.

Am besten rufst du einfach an. Wir zeigen dir bei einem Getränk das Haus, die freien Zimmer und die Gemeinschaftsräume, ganz unverbindlich und ohne Bewerbungsgespräch.

Unsere Verbindung

Die Akademische Gesellschaft Stuttgardia ist als Verbindung in humanistischem und liberalem Geist 1869 gegründet worden. Sie trägt keine Farben und schlägt keine Mensuren. Sie vertritt das Prinzip des Lebensbundes.

Aus der Präambel

Verbindung heißt bei uns nicht Uniform und Ritual, sondern ein Haus, in dem seit über 150 Jahren geredet und gefeiert wird.

Was das im Alltag bedeutet, entsteht jedes Semester neu: Vorträge, Kneipen, Ausfahrten, das Stocherkahnrennen und die Große Stuttgardia Party. Die Stuttgardia ist das, was ihr daraus macht!

Höhepunkte im Jahr

Die Mannschaft der Stuttgardia beim Stocherkahnrennen auf dem Neckar

Stocherkahnrennen

Einmal im Jahr treten die Tübinger Verbindungen und Fachschaften auf dem Neckar gegeneinander an. Wir haben einen eigenen Stocherkahn, der fünf Gehminuten vom Haus am Hölderlinturm liegt. Danach steigt die Afterparty bei uns auf dem Haus.

Gewinnen ist zweitrangig. Nicht zu kentern auch.

Mitglieder auf der Ski-Ausfahrt

Semesterausfahrt

Jedes Semester fährt der Bund gemeinsam weg. Im Sommer meistens in eine Stadt wie Hamburg, Prag oder Amsterdam, im Winter in den Skiurlaub.

Volle Tafeln im Kneipsaal bei Kerzenlicht

Rotwein-Kneipe

Ein langer Abend am gedeckten Tisch im Kneipsaal: Rotwein, Gesang und ein Fest, das man nicht so schnell vergisst.

Voll besetzte Tafeln im Kneipsaal beim Stiftungsfest

Stiftungsfest

Das Pendant im Sommer. Unser Stiftungsfest geht über mehrere Tage, mit Cocktailparty, Spuz und Kahn und der Festkneipe am Sonntag.

Die Fußballmannschaft der Stuttgardia im Kreis auf dem Platz

Fußballspiel

Langjährige Tradition gegen unsere Freunde vom TC Ludwigsburg. Dieses Jahr gewinnen wir bestimmt.

Mitglieder in Tracht auf dem Weg zum Ausflug am ersten Mai

1. Mai Spuz

Nach einem leckeren Weißwurstfrühstück ziehen wir mit Bollerwagen durch Tübingen und kehren am späten Nachmittag zurück.

Vortrag im Kneipsaal, Publikum vor der Leinwand

Vorträge

Künstler, Politiker und Wissenschaftler sind bei uns zu Gast oder kommen aus den eigenen Reihen. Im Anschluss wird im Kneipsaal weitergeredet, oft länger als der Vortrag selbst gedauert hat.

Große Stuttgardia Party

DIE Party in Tübingen und das seit rund 1970. Einmal pro Semester wird das ganze Haus zum Club: Lichtanlage im Jägersaal, Bar im Keller, Tanzfläche – bis in den Morgen. Jedes Mal unter einem eigenen Motto, zuletzt „Formuhla 1″.

Unsere Geschichte

1869

Gründung

Am 30. November 1869 gründen überwiegend Stuttgarter Abiturienten die Akademische Gesellschaft Stuttgardia in der Konviktsmüllerei in der Collegiumsgasse. Humanistisch und liberal, keine Bänder, keine Mensuren, getragen vom Prinzip des Lebensbundes.

1872

Zirkel und Motto

Die Gesellschaft gibt sich ihr Motto: Vivat, crescat, floreat Stuttgardia. Sie lebe, sie wachse, sie blühe. Es findet sich bis heute in unserem Zirkel wieder, einem verschlungenen Namenszeichen, das Briefe und Unterschriften begleitet.

1908

Das Haus auf dem Österberg

Vierzehn Jahre nach dem Kauf des Grundstücks steht der Neubau: eine Villa von Richard Dollinger, außen Reformarchitektur, im Erdgeschoss Jugendstil. Eines der größten Verbindungshäuser Tübingens und bis heute unser Gesellschaftshaus.

1935

Keine Füxe mehr

Die Einteilung in Burschen und Füxe fällt weg. Bei uns bist du vom ersten Tag an ein gleichberechtigtes Mitglied mit voller Stimme im Konvent. Ein Semester als vorläufiges Mitglied geht voraus.

1975–1991

Frauen in der Stuttgardia

Schon 1949 vorgeschlagen, ab Mitte der siebziger Jahre wohnen Frauen auf dem Haus, seit 1983 übernehmen sie Ämter und Chargen. Im Juni 1991 beschließt die Aktivitas die Vollmitgliedschaft, im November stimmt der Altenverein zu. Andere Tübinger Verbindungen sind an dieser Frage zerbrochen.

Heute

Rund 40 Mitglieder in Tübingen und knapp 380 Mitglieder im Altenverein. Sie kommen aus vielen Ländern und allen Fachrichtungen. Vielleicht ja auch bald Du!

Semesterprogramm

Vorträge, Kneipen, Feste, Ausfahrten. Gäste sind bei den meisten Terminen willkommen, bei einigen bitten wir um Anmeldung.

 

@stuttgardia_tuebingen

Mehr zu uns findest du auf Instagram

Was im Haus gerade läuft, steht meistens zuerst dort: Fotos vom Semesterprogramm, Ankündigungen, Eindrücke aus dem Alltag.

Interesse?

Mitglied werden

Bei uns gibt es keine Aufnahmeprüfung und nichts, wofür Du Dich beweisen müsstest. Komm einfach vorbei, schau Dir das Haus an und lern die Leute kennen. Alles Weitere ergibt sich.

Deine Ansprechpartner

Soner Cagun, Tutor der Stuttgardia

Soner Cagun
0157 88861612

Farah-Amina Rasool, Tutorin der Stuttgardia

Farah-Amina Rasool
0171 2197648

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